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Der Nissan Pixo 2009 mit seinem kompakten 1,0-Liter-Motor ist ideal für den zollpflichtigen Import nach Portugal. Seine geringe Größe macht ihn nicht nur kraftstoffsparend, sondern auch äußerst wirtschaftlich hinsichtlich der Importkosten. Warum der zollpflichtige Import günstiger war: Aufgrund des geringen Hubraums und der geringen CO₂-Emissionen […]

Fallstudie 18 – Nissan Pixo aus den Niederlanden mit Steuern

2 min leestijd

Der Nissan Pixo (Modelljahr 2009) mit seinem kompakten 1,0-Liter-Motor ist ideal für den zollpflichtigen Import nach Portugal. Seine geringe Größe macht ihn nicht nur kraftstoffsparend, sondern auch hinsichtlich der Importkosten äußerst günstig.

Warum Importe mit Steuern günstiger waren

Aufgrund der geringen Motorgröße und der geringen CO₂-Emissionen betrug die ISV (Imposto Sobre Veículos – die portugiesische Einfuhrsteuer für Fahrzeuge) für diesen Pixo nur 100 € – das absolute Minimum für nicht elektrische Fahrzeuge.

In diesem Fall war die Zahlung von 100 € Steuern tatsächlich günstiger als ein steuerfreier Import. Warum? Weil ein steuerpflichtiger Import deutlich weniger Papierkram und weniger Schritte erfordert. Für solche Autos ist ein regulärer Import oft der intelligentere und einfachere Weg.

Der Importvorgang

Da unser Kunde nicht dauerhaft in Portugal lebt, dauerte es etwas, bis wir die Fahrzeuginspektion planen konnten. Kein Problem. Wir haben in der Zwischenzeit die gesamte Dokumentation erledigt.

Nach der Ankunft in Portugal überprüfte ein Mechaniker das Fahrzeug. Es stellte sich heraus, dass ein Teil ausgetauscht werden musste. Die Beschaffung und das Warten auf das Teil dauerten mehrere Wochen, was zu einer Verzögerung führte.

Nachdem das Teil eingebaut und die Inspektion abgeschlossen war, passierte das Auto sofort die Prüfung. Wir fuhren mit der Zollerklärung fort, die innerhalb von etwa einer Woche genehmigt wurde.

Behörden machen Fehler – immer doppelt prüfen

Wir haben es schon oft erlebt: Portugiesischen Behörden unterlaufen gelegentlich Fehler bei der Dateneingabe. Dazu gehören Tippfehler bei Nummernschildern oder Fahrgestellnummern oder auch die Angabe falscher Daten, die ein Auto versehentlich in eine höhere Steuerklasse einstufen.

In diesem Fall wurde im DAV (Zollerklärung) fälschlicherweise angegeben, dass das Auto aus Belgien stammte, obwohl es tatsächlich aus den Niederlanden kam. Obwohl dies möglicherweise keine direkten Probleme mit sich bringt, haben wir den Zoll kontaktiert und eine Korrektur beantragt – nur um eine reibungslose Endabnahme zu gewährleisten.

Überprüfen Sie alle von den portugiesischen Behörden ausgestellten Dokumente stets sorgfältig, um Fehler frühzeitig zu erkennen und zu korrigieren.

Wichtigste Erkenntnisse

  • Kleine Autos (1,0–1,4 l) können mit Steuern sehr günstig importiert werden – weniger Papierkram, schnellere Genehmigung und oft niedrigere Wartungskosten.
  • Prüfen Sie im Voraus, ob Reparaturen möglich sind. Das Warten auf Teile kann den Prozess um Wochen verzögern.
  • Überprüfen Sie immer alle offiziellen Dokumente. Selbst kleine Fehler können den Registrierungsprozess später erschweren.
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