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Wir standen seit mehreren Monaten mit dem Besitzer eines Subaru ZC6 (Baujahr 2014) in Kontakt, seit er seinen Umzug von den USA nach Portugal plante. Das Auto war eine kluge Wahl für den steuerfreien Import, da es in Europa selten und damit einzigartig, aber auch potenziell teuer ist […]

Fallstudie 19 – Subaru ZC6 aus den USA

2 min leestijd

Wir standen seit mehreren Monaten mit dem Besitzer eines Subaru ZC6 (Baujahr 2014) in Kontakt, seit er seinen Umzug von den USA nach Portugal plante.

Das Auto war eine kluge Wahl für einen steuerfreien Import, da es in Europa selten ist, was es sowohl einzigartig als auch potenziell teuer im Inland macht. Aufgrund seiner Seltenheit und der Tatsache, dass Subaru als Marke in Portugal nicht allzu verbreitet ist, waren jedoch einige zusätzliche Papiere erforderlich.

Die Dokumente

Für dieses Fahrzeug mussten wir einen Subaru-Konformitätsstecker anfordern, im Wesentlichen ein technisches Datenblatt ähnlich einem COC (Certificate of Conformity). Der Kunde hatte bereits selbst Kontakt zu Subaru Europe aufgenommen, konnte dieses Dokument jedoch nicht erhalten.

Glücklicherweise konnten wir uns für ihn einsetzen. Wir bestellten den Konformitätsstecker und kümmerten uns um die Markenvertreter-Verifizierung, die ebenfalls für die Zulassung erforderlich ist. Diese Dokumente sind kostenpflichtig. Wenn Sie also ein außereuropäisches Fahrzeug importieren möchten, müssen Sie allein für die Dokumentation mit einigen hundert Euro rechnen.

Versand des Autos

Beim Autotransport von den USA nach Europa ist der Transport per Frachtschiff fast immer die beste Option. In diesem Fall wusste der Kunde nicht, wo er anfangen sollte. Wir vermittelten ihn an eine Spedition, mit der wir bereits zuvor zusammengearbeitet hatten, und diese brachte das Auto erfolgreich nach Portugal.

Wie immer dauerte der internationale Versand etwas länger als erwartet, es kam aber zu keinen größeren Verzögerungen. Wenn Sie einen ähnlichen Umzug planen, vermitteln wir Ihnen gerne den Kontakt zu diesem Spediteur. Er ist zuverlässig und empfehlenswert.

Fahrzeuginspektion in Portugal

Nach der Ankunft des Fahrzeugs begleiteten wir es durch die Inspektion. Da sich die US-amerikanischen Vorschriften von den europäischen unterscheiden, waren einige Anpassungen erforderlich. Insbesondere mussten die Blinker von Rot (in den USA zulässig) auf Gelb (in der EU vorgeschrieben) umgestellt werden.

Es gab auch ein kleines Problem: Die Räder waren auf eine nicht standardmäßige Größe umgerüstet worden. Unser dringender Rat lautet immer:

Bringen Sie das Auto beim Import in seinen Originalzustand.

Sie können später immer noch Änderungen vornehmen, aber wenn Sie dies im Voraus tun, kann dies den Inspektionsprozess erschweren.

In diesem Fall hatte der Kunde Glück. Er erklärte die Situation und die Räder wurden so akzeptiert, wie sie waren. Das ist jedoch nicht die Regel. Viele Prüfstellen bestehen auf den Originalspezifikationen.

Zollanmeldung

Nachdem das Auto die Inspektion bestanden hatte, reichten wir die Zollanmeldung ein. Der Großteil dieses Prozesses verlief reibungslos, doch es gab ein unerwartetes Problem: Der Kunde hatte noch eine offene IUC-Schuld (Kfz-Steuer) für ein anderes Auto, die beglichen werden musste, bevor der Zoll den neuen Import bearbeiten konnte.

Dies ist eine gute Erinnerung daran, dass nicht bezahlte Steuern Ihren Import blockieren können, selbst wenn sie sich auf ein anderes Fahrzeug beziehen.

Wichtigste Erkenntnisse

  • Der Import nichteuropäischer Fahrzeuge kann zusätzliche Dokumente und damit verbundene Kosten mit sich bringen.
  • Bei Fahrzeugen aus Übersee müssen möglicherweise Modifikationen vorgenommen werden, um den europäischen Prüfnormen zu entsprechen (z. B. Beleuchtung).
  • Versuchen Sie immer, das Auto in seinem Originalzustand zu importieren, damit es genau mit den Unterlagen übereinstimmt.
  • Offene IUC-Schulden – auch wenn sie nichts mit der Einfuhr zu tun haben – können dazu führen, dass der Zoll Ihren Antrag nicht annimmt.
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